Pressemitteilung: Wasserstandsmeldung Springflut Bremerhaven - Pop up Store-Kampagne nimmt Fahrt auf! / EINLADUNG: Rundgang über den Pop up-Kiez am 12. April

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Springflut-Bremerhaven_Foto_Cathrin_Schultz_und_Kathrin_Sievers.jpg   0,75 MB

BU: Die Bremerhavener Architektinnen Cathrin Schulz und Kathrin Sievers entwickelten ein modulares Einrichtungskonzept für eine Ladeneinrichtung. Copyright: bigbenreklamebureau

Springflut-Bremerhaven_Foto_OROMORO-Ideenfabrik.jpg   3,2 MB

BU: Probierten in ihrer Ideenfabrik eine Woche das Prinzip „Pay what you wish - Entscheide selbst, was Dir die Idee wert ist“ aus. Von links: Ann-Cathrin Scheider und Marnie Knorr von OROMORO. Copyright: bigbenreklamebureau

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BU: Plakat: Das Kampagnen-Känguru motiviert zum Sprung in den eigenen Pop up Store. Copyright: bigbenreklamebureau

 

PRESSEMITTEILUNG

(5.790 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Springflut Bremerhaven -
Pop up-Kampagne nimmt Fahrt auf!

Leer war gestern. Verwaisten Gewerbeflächen in der Bremerhavener Fußgängerzone geht es seit einiger Zeit massiv an den Kragen: mit einer frechen Kampagne und einem nordseeuntypischen Känguru als Maskottchen hat die Städtische Wohnungsgesellschaft STÄWOG fünf Läden zur temporären Nutzung freigegeben.

Bremerhaven, den 4. April 2017. Zwischennutzer, Betreiber von Pop up Stores, Do it yourself-Initiativen oder Events: vielfältig und bunt geht es auf dem Pop up-Kiez in der „Bürger“ zu. Die von den Initiatoren avisierte Zielgruppe fühlt sich angesprochen und wagt den Sprung: so stellte eine Gruppe aus der Bremerhavener Kreativ-Szene einen krassen Last-Minute-Store für Weihnachtsgeschenke auf die Beine, everloid und Filmdrohne.com bespielten gemeinsam einen Laden zu den Themen Imagefilm und Digitalisierung alter Bewegtbilder, OROMORO eröffnete kurzerhand eine Ideenfabrik, in der die Besucher Ideen-to-go nach dem Pay-what-you-wish-Prinzip erwerben konnten und das Sanaà bietet Trend-Sportswear an. Auch das 4-Sterne ATLANTIC Hotel SAIL City ließ sich vom Springflut-Angebot inspirieren: gemeinsam mit PIA3 organisierten sie einen Workshop im Pop up Store. Schon in den ersten Wochen wurde deutlich, dass die Kampagne ein Klima für Neues schafft, die Stadt von einer anderen Seite zeigt und dass das Interesse an temporärer Nutzung in Bremerhaven groß ist.

Sieghard Lückehe, Geschäftsführer der STÄWOG: „Die Kampagne Springflut Bremerhaven zeigt uns, wie wichtig es ist, offen für Neues zu sein, den Boden für kreative Geschäftsideen und -modelle zu bereiten. Wir sind sehr froh über das steigende Interesse an unseren Ladenflächen, die wir mit klassischen Marketingmaßnahmen seit einiger Zeit nicht mehr vermieten konnten. Besonders schön ist, dass bereits zwei Läden in absehbarer Zeit durch die Kampagne wieder in eine langfristige Vermietung übergehen. Wir haben uns daher entschieden, die Springflut-Kampagne zunächst bis Ende 2017 zu verlängern.“

Temporäre Nutzung als Anreiz – auf zu neuen Ufern

Die Gründe, einen Pop up Store zu eröffnen, sind vielfältig. Eine Hauptmotivation ist, die eigene Geschäftsidee mit geringem Risiko zu testen. So nutzt Aenne Reher, Schneidermeisterin aus Bremen, Anfang April für eine Woche die Gelegenheit, ihre handgemachte Upcycling-Kindermode unter dem Label „Aennes Herzblut“ in der Bürger 116 zu verkaufen. Bisher erfolgte der Verkauf nur Online über DaWanda – persönlicher Kontakt zur Zielgruppe Fehlanzeige.

Eine kurze Mindestmietdauer ab drei Tagen, günstige Konditionen und ein umfassendes, vor allem virales Marketingpaket regen an, den Pop up-Kiez mit kreativen Ideen zu fluten. Das lässt sich auch der Kreislandvolkverband Wesermünde nicht entgehen: in Kooperation mit der Jägerschaft, den Imkern und dem Start up-Lieferservice Pielers, bringen sie gemeinsam vom 11. – 13. April das Land mitten in die Stadt. Die Bremerhavener Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Sophie Scholl und der Oberschule Schulzentrum Carl von Ossietzky üben sich Anfang Mai einige Tage im Verkaufen handgemachter Rucksäcke und selbstbedruckter T-Shirts. Mehr Zeit nimmt sich Claudia Richter, die Ende April für drei Wochen ihren Pop up Store Schau-Fenster mit Fotografien und Büchern aus eigener Werkstatt öffnet.

Angeregt durch die Kampagne, reichte sogar eine Studentengemeinschaft ihr Geschäftskonzept für eine gesunde Bar ein – Details können noch nicht verraten werden. Ebenso wenig kann derzeit das Geheimnis über laufende Verhandlungen mit zwei bekannten Unternehmen gelüftet werden. Beide waren nicht an einer temporären Nutzung interessiert – prüfen aber konkret die Möglichkeit dauerhafter Filialen in Bremerhaven.

Werbung für Bremerhaven – auch ein Hindernislauf

Die Akquise potenzieller Ladennutzer erfolgt regional und bundesweit. Nicht immer stößt das Kampagnenteam bei den über 300 angefragten Unternehmen auf offene Ohren. Für einige bekannte Firmen oder Markenartikelhersteller ist Bremerhaven ein blinder Fleck auf der Landkarte, andere suchen sich lieber eine – Achtung O-Ton: „echte“ Stadt für ihre Läden aus. Aber der überwiegende Teil interessiert sich für das Konzept, findet die Kampagne originell und die Nordseemetropole attraktiv. Fehlendes Personal und aufwändige Logistik sind letztlich die häufigsten Gründe gegen einen Aufenthalt in Bremerhaven.

Deshalb bemüht sich das Kampagnenteam auch um die Vernetzung von Interessenten zu Ladengemeinschaften. Einen weiteren Zugewinn liefern die Bremerhavener Architektinnen Cathrin Schulz und Kathrin Sievers, die sich aktiv an der Springflut Kampagne beteiligen. Sie haben ein modulares, zeitloses Einrichtungskonzept für eine Ladenausstattung entwickelt und bei den Elbe-Weser-Werkstätten bauen lassen. Damit wird die Nutzung einer Ladenfläche auf Zeit noch einfacher und eine weitere Hürde genommen.

Vernetzung als Erfolgsrezept

Konzipiert und umgesetzt wird die Kampagne im Auftrag der STÄWOG von der Initiative „handelshaven - zentrale für kreatives verkaufen", die freitags von 12 bis 16 Uhr in der Bürgermeister-Smidt-Straße 126 anzutreffen ist. Hier laufen die Fäden der Kampagne „Springflut Bremerhaven" zusammen, werden neue Strategien für Facebook & Co. ausgebrütet. Interessierte Unternehmer, Kreative und Gründer können sich inspirieren, austauschen und beraten lassen.

Unter anderem steht als ein wichtiger Partner die BIS Wirtschaftsförderung Bremerhaven mit Gründungsberatung und Crowdfunding unterstützend zur Seite. Das Kampagnen-Team vermittelt auch Ansprechpartner für Aushilfspersonal oder Wohnraum für einen Kurzaufenthalt in der Seestadt Bremerhaven.

Wer wagt den Sprung, möchte mehr erfahren oder sich über das Angebot in den aktuell geöffneten Pop up Stores informieren?

www.springflut-bremerhaven.de

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an:

Sieghard Lückehe
Städtische Wohnungsgesellschaft
Bremerhaven mbH
Tel.  0471-9451-111 / E-Mail: sieghard.lueckehe@staewog.de

Kontaktdaten für interessierte Pop up Store-Nutzer in spe:

Anne Claire Bunte
Kampagnenbüro "Springflut Bremerhaven"
Mobil: 0159-04217264 / E-Mail: info@springflut-bremerhaven.de

 

 

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