Pressemitteilung KaFF neue Ausstellung "Unbeirrt" 11.12.2016

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Einladung zur Ausstellung zum 90. Geburtstag Werner Zöhl "Unbeirrt"

Selbstportrait_Werner_Zoehl_Z412-80_Copyright_Archiv-Werner-Zoehl   11 x 14 cm 300 dpi   850 KB

Selbstporträt, Werner Zöhl, 1982, (Graphit auf Papier, 11 x 14 cm) Copyright "Archiv Werner Zöhl“

SeltenerVogel1987_Werner_Zoehl_Copyright_Archiv-Werner-Zoehl   23,7 x 29,5 cm 300 dpi  1,3 MB

Seltener Vogel, Werner Zöhl, 1987, (Öl auf Leinwand, 50 × 40 cm) Copyright "Archiv Werner Zöhl“
In lichten, pastelligen Farben ist diese elegante Komposition gehalten, durch die sich mäandernd ein Baumstamm windet, der durch ein prominentes Astloch im unteren Teil fast wie ein Lebewesen wirkt. Auf einem schlanken Ästchen hat ein prachtvoller, exotischer, beinah wie ein Tropfen geformter Vogel platzgenommen, dessen Gefieder mit der vielfarbigen Rinde des Baumes, vor dem er sich abhebt, zu konkurrieren scheint.

 

«Unbeirrt»

Neue Ausstellung zum 90. Geburtstag von Werner Zöhl
ab 11. Dezember 2016 im KaFF, Fischerhude

 

Seit Juni 2016 setzt das „KaFF – Kunst am Fluss Fischerhude“ neue Akzente im Kulturleben des Künstlerdorfs. Herzstück des KaFF ist der Nachlass mit dem umfangreichen Oeuvre des Malers Werner Zöhl (1926-2012).
Zu seinem 90. Geburtstag zeigt das Museum ab 11. Dezember eine Ausstellung mit dem Resümee der facettenreichen Werkphasen im über sechzigjährigen Schaffen des Malers. Unter dem Titel „Werner Zöhl. Unbeirrt“ erscheint anlässlich der Ausstellung auch die erste Ausgabe der neuen Reihe KaFF-Editionen.

Den 90. Geburtstag des 1926 in Stendal geborenen Werner Zöhl, der von 1964 bis zu seinem Tod 2012 in Fischerhude gelebt und gearbeitet hat, feiert die Familie des Künstlers im KaFF mit einer Ausstellung, die zum ersten Mal Zöhls künstlerische Entwicklung seit den 1940er Jahren in allen Werkphasen präsentiert.

Zöhl begann bereits als Schüler zunächst expressionistisch zu malen. Angeregt wurde er durch seinen Lehrer und Mentor, den von der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle von den Nazis entlassenen Maler Erwin Hahs. Als Zöhl nach der Rückkehr aus englischer Kriegsgefangenschaft 1948 in Bremen zum ersten Mal das ganze Spektrum der Moderne zugänglich war, begann eine Phase der kreativen Orientierung. Bis in die 1960er Jahre führten diese Begegnungen in verschiedene Richtungen, in denen Zöhl die Grundzüge seines charakteristischen Stils herausbildete. Die so entstandene Bildwelt aus prismatischen, oft transparenten Räumen bestimmt über mehrere Jahrzehnte in zahlreichen Facetten und thematischen Schwerpunkten sein Hauptwerk – in Malerei, Pastell, Aquarell, Zeichnung und Graphik. Obwohl Abstraktion und Übersetzung des Sichtbaren für ihn Grundlagen künstlerischen Schaffens waren, hat Zöhl den Gegenstand nie aufgegeben. Sinnliche Erfahrungen transzendiert er häufig ins Lyrische, das sich im Bild untrennbar mit innerem Erleben verbindet. Erst im Spätwerk kehrte er durch Verdichtung der Farbräume zuweilen zu künstlerischen Anliegen und Wirkungen seiner frühen Werke zurück. Die von Kritikern häufig gewürdigte Eigenständigkeit und Konsequenz in Zöhls Oeuvre gibt der Ausstellung ihren Titel: Unbeirrt.

Mit der Ausstellung legt das KaFF auch den ersten Band der Reihe KaFF-Editionen vor. Die in Basel und Bonn arbeitende Kunsthistorikerin Ina Nettekoven nähert sich Zöhls Oeuvre mit einem Aufsatz zu Entwicklung und Facetten des Werks und 40 kurzen Bildbetrachtungen. Die Einführung in den mit 55 Abbildungen reich illustrierten Band bietet ein Vorwort der Tochter des Künstlers Caroline Zöhl (Kunstgeschichte, Universität Wien).

Seit der Eröffnung im Juni hat das Museum „KaFF – Kunst am Fluss Fischerhude“ schon einige Tausend Besucher angezogen und vielseitige Unterstützung erfahren. Der neue Ausstellungs- und Veranstaltungsort hat in einer der ältesten Fachwerkscheunen des Ortes an der Wümme ein schönes Ambiente. In der Bredenau, zwischen dem Kunstverein Fischerhude in Buthmanns Hof, der Galerie des Ateliers im Bauernhaus und dem Otto Modersohn Museum bieten die  Räume auf zwei Etagen einen idyllischen Blick auf die Wümmewiesen. Ehrenamtliches Engagement ermöglicht die regelmäßigen Öffnungszeiten des Museums. Margarethe Zöhl zeigt Interessenten auch außerhalb der Ausstellungen Bilder im Archiv und in Zöhls Atelier in der Surheide. Seit November 2016 werden die Bewahrung des Nachlasses von Werner Zöhl und die Ausstellungen des KaFF zudem vom Verein „KaFF – Kunst am Fluss Fischerhude e.V.“ unterstützt.

Ausstellung  „Werner Zöhl. Unbeirrt“
KaFF – Kunst am Fluss Fischerhude
Ab 11. Dezember 2016 bis Juni 2017
Öffnungszeiten Fr- So 14-18 Uhr, Eintritt 4 EUR / ermäßigt 2 EUR
In der Bredenau 83, 28870 Fischerhude
www.kaffischerhude.de
post@kaffischerhude.de, t: 04293-7105

Für Presse- und Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an:

Viola Haye
bigbenreklamebureau gmbh
vh@bb-rb.de,  t: 04293-89089-0

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